Künstler / Levina

1 von 9
Unexpected Session 2017 (c) Walter Glöckle

Kontakt

Booking & Live Appearances

bookingSPAMFILTER@brainpool.de

Kontakt

Artist Management

musikmanagementSPAMFILTER@raabtv.de

Kontakt

Media Inquiries & Record Label

levina.aorSPAMFILTER@sonymusic.com

Links

Biografie

Deutschlands Hoffnung für den Eurovision Song Contest 2017 ist die perfekte Liaison aus nordischem Großstadt-Charme, einer tiefen, rauchigen Stimme von internationalem Format und einem Song, der Europa von den Sitzen reißen wird: Beim deutschen Vorentscheid überstrahlte Levina über 2.000 Kandidaten und performt ihren Song „Perfect Life“ verdient beim ESC-Finale in Kiew.

Neben ihrer einzigartigen Stimme fällt an Levina als erstes die angenehme Unaufgeregtheit auf. Woher nimmt die 25-jährige ihre Gelassenheit? »Das kommt vielleicht daher, dass ich schon so lange Musik mache – nur eben nicht vor einem so großen Publikum«, lacht Levina. »Ich habe das Gefühl, dass ich mich seit Jahren auf diesen Moment vorbereite. Es ist ja nicht so, dass für mich immer alles glatt lief – es gab Enttäuschungen und Rückschläge, gerade wenn man für die Musik alles auf eine Karte setzt – deswegen spüre ich eher so etwas wie Entspannung, weil jetzt alle Türen offen stehen. Das alles kam zwar rasend schnell, aber ich fühle mich absolut bereit dafür und freue mich einfach sehr.«

Diese besondere, unaufdringliche Lebensfreude spiegelt sich auch in ihren Songs wider. Zwar haben Levinas Texte oft eine tiefere Ebene, die auch polarisierende gesellschaftliche Themen nicht scheuen, aber ihre Kompositionen finden immer eine positive Sichtweise. »Das ist mir sehr wichtig. Nach einer schwierigen Lebensphase habe ich erkannt, dass man auch vermeintlich Negativem etwas Positives abgewinnen kann. Ich habe gelernt, dass man sich selbst motivieren muss und für sich einstehen sollte – dann kann Vieles gelingen. Das ist auch der rote Faden meines Albums ›Unexpected‹. Der Titel steht für meine Situation, meinen unerwarteten Sieg beim Vorentscheid und alles, was damit seinen Anfang genommen hat, aber er stammt auch bewusst aus meinem ESC-Song ›Perfect Life‹: ‚I come alive inside the light of the unexpected’ heißt es da – und dieser Satz steht im Moment komplett für mein Leben.«

Isabella Levina Lueen wurde in Bonn geboren, zog mit ihren Eltern allerdings schon als Kind nach Chemnitz, wo sie im Chor der Grundschule sang. Ihre Stimme fiel der Chorleiterin sofort auf und sie riet dazu, Gesangsunterricht zu nehmen. Levinas herausragendes Talent sorgte dafür, dass sie bereits mit neun den renommierten Wettbewerb „Jugend musiziert“ gewann, mit zwölf eigene Songs schrieb, an der Londoner Tech Music School später erfolgreich Gesang und Komposition studierte, und dort prompt zum „Best Vocal Performer“ gekürt wurde. »Die Wettbewerbe kamen eher auf mich zu, als dass ich sie gesucht hätte. Schön war, dass die Musikschule mich vorschlug oder es handelte sich um Schul- oder Uni-Projekte. Ich habe das immer als Möglichkeit empfunden, neue Erfahrungen zu machen. Natürlich möchte man wissen, wo man steht, aber ich versuche, keine festen Erwartungen zu haben und das Beste aus allem zu machen. Vielleicht leide ich deshalb nicht unter allzu krassem Lampenfieber. Ich bin dadurch eigentlich eher ‚angeschaltet’. Natürlich war ich zum Beispiel beim TV-Vorentscheid aufgeregt, aber ich versuche dann bei mir zu bleiben, zu atmen, die Augen zu schließen und es dann so zu machen, als würden nur zwanzig Leute zuhören. Ich kann das durchaus genießen.

Die gigantische ESC-Show werde ich versuchen ähnlich anzugehen und mich nicht allzu verrückt zu machen. Mich interessiert in erster Linie das tolle, grenzüberschreitende Musikfest und nicht nur die Platzierung. Mein Ziel ist es, eine Performance abzuliefern, auf die ich stolz sein kann und die ich mir hinterher noch gerne ansehen werde. Und wenn mein Auftritt den Menschen im Saal und an den Bildschirmen gefällt, bin ich auf jeden Fall glücklich.«

Neben Levinas Eurovision-Single „Perfect Life“, die vom Team um US-Platin-Komponistin Lindy Robbins stammt, die bereits Hits für Stars wie Jason Derulo, David Guetta, Olly Murs und Demi Lovato geschrieben hat, sind auf „Unexpected“, das Ende April erscheint, der dancelastige Madizin Mix zur Single und elf weitere Songs zu finden. Einige davon von ihr geschrieben oder mitkomponiert und getextet. Genau wie auch „Perfect Life“, beschreibt „The Current“ Levinas Haltung ganz gut, wenn es darum geht, nicht alles so verbissen zu sehen und sich davon inspirieren zu lassen, was das Leben für uns bereithält. Auch „Stop Right There“ offenbart Parallelen: »In Zeiten, in denen Leute viel über einen reden, sollte man versuchen, sich nicht beeinflussen zu lassen. Man muss seinen Kopf schützen und dafür sorgen, dass die Kritik einem nicht zu nahe geht. ›Courage to Say Goodbye‹ handelt vom Ende einer Beziehung und dem Mut, den es kostet, sie nicht auf Biegen und Brechen weiterlaufen zu lassen. Es ist kein Weltuntergang, wenn es nicht mehr funktioniert – es ist nur sehr schwer, es zum ersten Mal auszusprechen.«

„Nothing At All“ hat Levina komplett allein geschrieben – der Song, der auf den zweiten Blick auch eine politische Message hat, war schon vor der Produktion von „Unexpected“ fertig. »In dem Lied geht es um Fremdenfeindlichkeit und darum, dass man nachdenken sollte, bevor man sein eigenes Leid auf andere projiziert. Dass man manchmal vielleicht lieber nichts sagen sollte, bevor man etwas Dummes sagt.« Ähnlich entschlossen und besonders klingen auch Tracks wie „Echo“, „Ordinary People“ oder „Nothing More Beautiful“; alles Songs, die eine angemessene Visitenkarte für ein brillantes Album abgeben, das von einer jungen Musikerin kommt, die weiß was sie tut, ihre Meinung vertritt, ohne sie als Selbstzweck vor sich herzutragen, und für die Empowerment kein bloßer Hashtag ist.

Levinas ESC-Single „Perfect Life“ ist bereits erschienen, ihr Album „Unexpected“ kommt am 28.04.2017 als CD & Download in den Handel – Alle weiteren Informationen, News und Updates via: www.levinamusic.de, www.facebook.com/levinamusic und www.instagram.com/levinamusic