Presse / 2002

Donnerstag, 28. März 2002

Jahresabschluss 2001

Köln

- Umsatzwachstum von 14 Prozent auf 52,7 Mio. Euro
- Einmaleffekte belasten Ertragslage deutlich
- Grundlage für deutlichen Sprung in die Gewinnzone
  2002 geschaffen

Die BRAINPOOL TV AG konnte im Jahr 2001 ihren Umsatz um 14 Prozent auf 52,7 Mio. Euro steigern (Vj.: 46,0 Mio. Euro). Überproportional gewachsen ist das Kern-Geschäft mit Sendelizenzen für die selbst entwickelten und produzierten TV-Formate. Hier erreichte BRAINPOOL ein Plus von 21 Prozent auf 41,8 Mio. Euro. In einem schwierigen Marktumfeld konnten sich die weiteren Geschäftsbereiche Internet (1,3 Mio. Euro), Merchandising (7,5 Mio. Euro) sowie Events (2,1 Mio. Euro) nur zum Teil behaupten.
Aufgrund außerordentlicher Ereignisse sank das EBIT auf minus 15,7 Mio. Euro (Vj.: plus 6,8 Mio. Euro) und der Jahresfehlbetrag auf minus 17,2 Mio. Euro (Vj.: plus 3,0 Mio. Euro). Daraus ergibt sich ein Ergebnis je Aktie von minus 1,65 Euro. Gründe dafür sind Anlaufverluste und Sonderabschreibungen in Höhe von insgesamt 26 Mio. Euro. Davon entfallen auf das Zeitschriftenprojekt 12 Mio. Euro, auf Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Firmenwerte und Beteiligungen (Adori, Spotting Image, RONIN, Show Devant Productions, Mea Culpa) sowie Sonderabschreibungen auf das Programmvermögen zusammen rund 14 Mio. Euro. Der Cash Flow aus laufender Tätigkeit war 2001 entsprechend der Ertragslage negativ (minus 10,7 Mio. Euro). Die liquiden Mittel zum 31.12.2001 betrugen im BRAINPOOL Konzern 4,9 Mio. Euro. Die Zahl der Mitarbeiter stieg auf 342 (Stichtag 31.12.01).

Im Vorgriff auf die Übernahme durch die VIVA Media AG hat der BRAINPOOL Konzern in 2001 umfassende Risikovorsorge getroffen. Für das Geschäftsjahr 2002 wird mit einem leichten Umsatzanstieg sowie einer deutlichen Rückkehr in die Gewinnzone gerechnet.

Kontakt: VIVA Media AG. Im Mediapark 2. D-50670 Köln. www.vivamediaag.com
Investor Relations. Michael Armbrust. Phone: +49 (0)221-5744-1700. ir@vivamediaag.com

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