Presse / 2006

Montag, 20. November 2006

Stefan Raab ist nicht zu schlagen - Jeder Dritte der 14- bis 49-Jährigen sieht Sieg des Entertainers bei "Schlag den Raab"

Stefan Raab bleibt für seine Herausforderer auch in der zweiten Ausgabe seiner Mehrkampf-Show "Schlag den Raab" unbezwingbar. Publikumskandidat Johannes verliert das Duell gegen den Entertainer. Und auch die TV-Konkurrenz führte Stefan Raab aufs Glatteis: 29,5 Prozent, nahezu ein Drittel der 14- bis 49-jährigen Zuschauer, verfolgten den stets packenden Zweikampf über 14 Runden. Fast die Hälfte der jungen Zuschauer (14-29 J.) sahen zu: 47,6 Prozent MA. "Schlag den Raab" bescherte ProSieben als stärkste Sendung am Samstagabend den Tagesmarktsieg mit 17,6 Prozent MA (RTL: 11,7 %, Sat.1: 8,8 %). Bis zu 5,39 Millionen Zuschauer ab drei Jahren und durchschnittlich hervorragende 3,84 Millionen saßen vor dem Bildschirm und drückten Johannes die Daumen.

Wer wird Millionär? Für Johannes aus Regensburg bot sich am Samstagabend im Duell mit Stefan Raab die Chance seines Lebens. Eine Million Euro waren für ihn zum Greifen nah. Doch der Elitestudent hatte gegen den Entertainer das Nachsehen. Von den ersten elf Spielen verlor Johannes zehn. Kart fahren, klettern in luftiger Höhe, Käsebrot schmieren oder Geografie-Tests - Stefan Raab gewann, wenn auch knapp, fast alles. Sein Erfolgsgeheimnis: "Ich bin immer hoch motiviert, wenn es um etwas geht." Johannes war ein fairer Verlierer: "Ich kann meine Niederlage nicht einmal auf die Nervosität schieben. Er war einfach besser." Für einen neuen Kandidaten geht es nun in der nächsten Ausgabe von "Schlag den Raab" am 27. Januar 2007 um eineinhalb Millionen!

"Ich habe zwar am selben Tag Geburtstag wie Stefan Raab, bin aber 15 Jahre jünger, topfit und schlauer als er. Ich schlag' den Raab", verkündete der 25-Jährige am Anfang der Show selbstbewusst. Die Zuschauer glaubten an den BWL- und Jura-Elitestudent aus Regensburg und wählten ihn aus fünf Bewerbern zu Raabs Herausforderer. Am Ende siegte Erfahrung gegen jugendlichen Elan. Sogar als es hieß, eine 22 Meter hohe Kletterwand zu bezwingen, überraschte der vermeintlich "alte Mann" Stefan Raab: "Ich habe meine 86 Kilo da bedingungslos hoch gewuchtet. Bruchteile, bevor ich loslassen hätte müssen, habe ich noch den letzten Haltegriff zu fassen bekommen." Johannes nahm seine Niederlage gelassen: "Ich habe zwar im Endeffekt jetzt genauso viel Geld wie vorher. Aber ich kann einfach nicht verlieren." Stefan Raab freute sich riesig über seinen Sieg: "Es war unheimlich eng. Aber der alte Mann hat es dem Jungspund gezeigt."

Das Spielprotokoll:

Spiel 1 TAUZIEHEN:
Gleich im ersten Spiel lässt Stefan Raab die Muskeln spielen. Beim Tauziehen wirft er sein ganzes Gewicht in die Waagschale und zieht Johannes über die Zielmarke: Raab führt 1:0.

Spiel 2: WO LIEGT WAS?
Bis zum Schluss bleibt diese Kombination aus Geografietest und Allgemeinwissensquiz spannend. Bei der entscheidenden Frage "Wo liegt der weltweit wichtigste Handelspunkt für Diamanten?" (Antwerpen) tippt Stefan Raab exakt vier Kilometer genauer. 3:0 für den Entertainer.

Spiel 3: KLETTERN
Wer eine Million gewinnen will, muss hoch hinaus: Stefan Raab und Johannes haben sechs Minuten Zeit, eine 22 Meter hohe Wand zu erklimmen. Das hätte man dem schwereren Stefan Raab gar nicht zugetraut: Sichtlich außer Atem erreicht er vor Johannes die Spitze. Zwischenstand: 6:0 für Stefan Raab.

Spiel 4: MUSIK
Prominente singen jeweils einen Ton, aus dem ein Lied zusammen geschnitten wird. Das gilt es zu erraten. Trotz rasendem Puls und Atemlosigkeit verlässt Musiker Raab sein Gehör nicht. Hobby-DJ Johannes hat das Nachsehen. 10:0 für Stefan Raab.

Spiel 5: BADMINTON
Ein packendes Duell, in dem der "John McEnroe aus Köln/Mülheim" am Ende knapp die Punkte holt (15:12). Sein Badminton-Schläger überlebt die überschwängliche Freude nicht. 15:0 für Stefan Raab.

Spiel 6: STIMMT'S?
Stimmt die genannte Behauptung, oder nicht? Hat ein Würfel 12 Kanten? Ja! Weiß auch Johannes. Die ersten Punkte für den Publikumskandidaten: Nur noch 15:6 für Raab.

Spiel 7: MERKEN
Eine Minute lang werden Gegenstände eingeblendet, die mit Begriffen unterschrieben sind. Wer sich an mehr davon erinnert, gewinnt. Stefan Raab errät 14 von 20 begriffen, Johannes nur 13. Eigentlich Sieg für Stefan Raab! Aber weil bei ihm irrtümlich eine andere Anzahl von Begriffen angezeigt wurde als bei Johannes, annulliert Notar Dr. Stefan Klein das Spiel. Stattdessen wird als Ersatzspiel DOSENWERFEN gespielt. Doch Stefan Raab lässt sich nicht beirren und gewinnt auch hier. 22:6!

Spiel 8: KARTFAHREN
Die beiden Duellanten fahren 5 "scharfe" Runden auf einer extra aufgebauten Kartstrecke. Nur die schnellste Runde wird gezählt. 24,030 Sekunden sind zu schnell für Johannes. 30: 6 für Stefan Raab.

Spiel 9: KARTEN-DUELL
Beide Duellanten haben 11 Karten mit den Werten 1 bis 11 zur Verfügung. Wer am Ende die meisten Stiche macht, gewinnt. Raab behält die Übersicht und auch die Nerven: 39:6 für Stefan Raab.

Spiel 10: FUSSBALLKÄFIG
Auf einem Mini-Fußballfeld spielen Stefan Raab und Johannes drei Minuten lang gegeneinander. Die Abwehr steht beim Entertainer. Er gewinnt 4:1 und erhöht damit seinen Vorsprung um weitere zehn Punkte: 49:6.

Spiel 11: KÄSEBROT
Drei Minuten haben die beiden Duellanten Zeit, ein exakt 417 Gramm schweres Käsebrot zu schmieren. Der gelernte Metzger kennt sich mit richtigen Portionen aus: 447 Gramm ist Stefan Raabs Brot schwer. Das reicht zum Sieg. Es steht 60:6 für Raab, dem nun nur noch ein Punkt zum Sieg fehlt.

Spiel 12: BASKETBALL
Die Chance für Johannes zurückzukommen - schließlich war er als Jugendspieler Deutscher Meister. Und tatsächlich: Raab trifft gar nicht und Johannes verkürzt auf 18 zu 60.

Spiel 13: BLAMIEREN ODER KASSIEREN
Hier geht es um Allgemeinwissen. Elton stellt die Fragen - und Johannes weiß die Antworten. Zweiter Matchball abgewehrt: 31 zu 60 nur noch.

Spiel 14: BILLARD
Acht Kugeln gilt es jeweils zu versenken. Stefan Raab bleibt cool und locht ein: 74:31 - der Endstand.

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