Presse / 2008

Donnerstag, 24. Januar 2008

BRAINPOOL preisverdächtig: Sechs Nominierungen für den Grimme-Preis

Das Grimme Institut gab heute die Nominierungen für den Adolf-Grimme-Preis 2008 bekannt. BRAINPOOL Produktionen wurden dabei gleich sechs Mal bedacht.
In der Kategorie Unterhaltung sind es "Fröhliche Weihnachten!“ (Sat.1), "Schlag den Raab“ (ProSieben), „Pastewka“ (Sat.1) und "Kinder, Kinder“ (RTL). Die vier BRAINPOOL-Produktionen machen sich so gegenseitig Konkurrenz und treten gegen 12 weitere Nominierungen an. Auch in der Kategorie Fiktion ist eine BRAINPOOL-Serie vorgeschlagen. Die ProSieben Krimireihe "Dr. Psycho“ mit Christian Ulmen als Polizeipsychologe ist die einzige Nominierung eines Privatsenders in diesem Genre.
Nominiert für den Grimme-Preis Unterhaltung-Spezial ist Tobi Baumann für seine Regieleistung im Bereich Comedy-Shows und –Serien, u.a. "Kinder, Kinder“ und "Fröhliche Weihnachten!“.

Der renommierte Marler Fernsehpreis wird in den Kategorien "Fiktion“, "Information und Kultur“ und "Unterhaltung“ vergeben. Von den insgesamt zwölf Auszeichnungen vergibt die Fachjury zwei Unterhaltungspreise.

Zu den Nominierungen:
In der großen Samstagabendshow "Schlag den Raab“ tritt der Gastgeber Stefan Raab gegen einen Kandidaten in bis zu 15 verschiedenen Disziplinen an. Schlägt der Herausforderer den Raab, erhält er einen Minimalgewinn von 500.000 Euro .

Die Comedy-Serie "Pastewka“ erzählt Geschichten aus dem Alltag des Comedians Bastian Pastewka. Der ist ein liebenswerter Turnbeutelvergesser mit blühender Fantasie, dem unbedingten Wunsch alles richtig zu machen und dem Talent, das Passende zu sagen, meistens allerdings im unpassenden Moment.

In "Fröhliche Weihnachten!“ präsentieren Anke Engelke und Bastian Pastewka alias Wolfgang & Anneliese eine sensationell schräge Parodie auf alle Weihnachtsshows im deutschen Fernsehen. "Fröhliche Weihnachten!" ist ein spektakuläres Feuerwerk der Wandlungsfähigkeit von zwei der besten und beliebtesten deutschen Comedians.

Der Polizeipsychologe in "Dr. Psycho“ (Christian Ulmen als Serienheld Max Munzl) hat bei der SoKo gegen organisierte Kriminalität einen schweren Stand. Der hart gesottenen Einheit fehlt es an Personal und Equipment, aber ausgerechnet für den "Psychokasper" ist Geld da.

Tobias Baumann, geboren 1974 in Koblenz, gab 2004 mit der erfolgreichen Edgar-Wallace-Parodie "Der Wixxer" sein Debüt als Kinoregisseur. Es folgten weitere Fernseharbeiten ("Kinder Kinder", "LiebesLeben", "Ladyland“) bevor Baumann seinem zweiten Kinofilm "Vollidiot" 2007 auf die Leinwand brachte.

Alle Nominierungen auf www.grimme-institut.de

Mit den diesjährigen Nominierungen wurden "Schlag den Raab“ und "Pastewka“ zum zweiten Mal für den Grimme-Preis vorgeschlagen. Stefan Raab konnte sich bereits im Jahr 2005 über den Grimme-Preis-Spezial für "SSDSGPS – ein Lied für Istanbul" freuen. Ebenfalls einen Grimme-Preis-Spezial bekam Anke Engelke für "Die Wochenshow" (1999). Weitere BRAINPOOL-Produktionen, die bereits mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurden, sind "Stromberg" (2006) und "Die Harald Schmidt Show" (1999).

Der 44. Adolf-Grimme-Preis 2008 wird am 4. April in Marl vergeben.

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