Presse / 2008

Montag, 07. April 2008

Stefan Raab schlägt Lehrer Jens und die TV-Konkurrenz

Der Mann hat einen Lauf: Stefan Raab besiegt Lehrer Jens aus Bielefeld und die versammelte TV-Konkurrenz. „Schlag den Raab“ gewinnt den Samstagabend. 24 Prozent der 14- bis 49 Jährigen schauen die große Mehrkampfshow, bis zu 6,21 Millionen ab 3 Jahren. Am 31.5. geht es jetzt um 2,5 Millionen Euro.

Höchstspannung bis zum Schluss und ein jubelnder Stefan Raab: Ein Kneipenspiel zerstört bei „Schlag den Raab“ den 2-Millionen-Traum von Herausforderer Jens. Beim „Schnibbeln“ in Runde 13 hat der Bielefelder um 0.20 Uhr kein glückliches Händchen. Er verliert im Bierdeckelwerfen.
Auch von der TV-Konkurrenz lässt sich Raab nicht schlagen: 24 Prozent bei den 14- bis 49-jährigen Zuschauern verfolgen das Duell. „Schlag den Raab“ gewinnt den Samstagabend (20.15 bis 0.24 Uhr). Bis zu 6,21 Millionen Zuseher ab 3 Jahren sehen „Schlag den Raab“. Auch bei den ganz Jungen ist Stefan Raab einsame Spitze: Bis zu 62,5 Prozent 14- bis 29-Jährige schauen zu.
Für Herausforderer Jens fängt alles so gut an: Der Muskel bepackte Englisch- und Sportlehrer ist ein harter Gegner für Multitalent Raab, sägt schneller, spielt besser Squash und weiß mehr bei „Blamieren oder Kassieren“. Die beiden Kontrahenten liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. „Am Ende war Stefan einfach abgezockter“, ärgert sich Jens und mit ihm seine Schüler vor den Bildschirmen, denen er für den Fall des Siegs ein großes Schulfest versprochen hatte. „Es tut mir Leid für die Kinder. Sie haben mich die letzten Tage toll unterstützt. Aber für mich geht das Leben auch ohne die Millionen weiter.“
„Langsam wird es brutal für meine Gegner“, sagt Stefan Raab. Am 31. Mai geht es jetzt um sage und schreibe 2,5 Millionen Euro. Auch in Zukunft will er seinen Gegnern alles abverlangen: „Das ist kein Lotto hier. Das Geld muss man sich hart erarbeiten.“

Spieleprotokoll:

Spiel 1: HAU DEN LUKAS
Wie auf dem Kirmes: Wer schlägt stärker? Stefan Raab hat gegen „das Tier“ Jens keine Chance. Beim Bielefelder klingelt die Glocke. 1:0 für den Herausforderer

Spiel 2: KÜNSTLERNAMEN
Geburtsnamen von Prominenten werden genannt. Die Duellanten müssen den passenden Künstlernamen angeben. Stefan Raab kennt sich aus. 2:1 für den Entertainer.

Spiel 3: SQUASH
Um die nächsten Punkte wird gesquasht. Stefan Raab: „Das habe ich noch nie gemacht. Die transpirieren mir da zuviel.“ Das sieht man. Jens geht wieder in Führung. 4:2 für den Lehrer.

Spiel 4: SUPERHIRN
Ein Gesellschaftsspiel, auch als „Mastermind“ bekannt: Eine vom Notar festgelegte Farbkombination soll erraten werden. Im Steckkasten setzen Stefan Raab und Herausforderer ihre Kombinationen mit farbigen Holzkugeln. Nach jeder Raterunde geben Schiedsrichter an, ob Farben und Positionen stimmen, dann wird neu getippt. Nach vier Durchgängen liegt Stefan Raab richtig. Wieder Führungswechsel. 6:4 für Raab.

Spiel 5: BLAMIEREN ODER KASSIEREN
Elton ist krank, deshalb stellt Spielleiter Matthias Opdenhövel die Fragen beim Wissenstest. Der Lehrer gewinnt: 9:6

Spiel 6: SÄGEN
Wer sägt einen Baumstamm schneller durch? Der Weltrekord liegt bei 10 Sekunden, Muskelpaket Jens braucht 43. 15:6 für den Herausforderer.

Spiel 7: STIMMT’S
Der Klassiker: Stimmen die getroffenen Behauptungen, oder nicht? Eigentlich liegt das Spiel Stefan Raab überhaupt nicht, diesmal hat er die Nase vorn – und kommt wieder ran. Nur noch 15:13.

Spiel 8: KEGELN
Nicht die herkömmliche Variante, eine Hausnummer wird erkegelt: Sechs Durchgänge ergeben eine sechsstellige Zahl. Wer am Ende die höhere hat, gewinnt. Die Duellanten legen nach jedem Wurf fest, auf welche Stelle sie ihr Ergebnis setzen wollen. Technisch und taktisch besser: Stefan Raab. Er geht mit 21:15 in Führung.

Spiel 9: WO LIEGT WAS?
Gesucht werden diesmal Orte in Deutschland, die auf einer Karte verortet werden müssen. Beispiel: Wo arbeitet der dienstälteste Trainer der Bundesliga? In Bremen. Wer näher tippt, gewinnt. Eine ganz enge Nummer, die Stefan Raab am Ende für sich entscheidet. Der Entertainer legt auf: 30:15

Spiel 10: BALANCIEREN
Die Duellanten müssen über einen Schwebebalken balancieren, einmal hin und zurück. Mehr Körpergefühl beim Herausforderer. Es steht nur noch 30:25.

Spiel 11: RALLYE
Es geht nach draußen zum Rennen im Allrad-Buggie über einen Schlammparcour. 10 Runden werden gefahren, die schnellste zählt. Stefan Raab gewinnt das Matsch-Duell und erhöht auf 41:25.

Spiel 12: SETZKASTEN
In einem Regal stehen 36 Gegenstände. Zwei Minuten bleiben Zeit, sie sich einzuprägen, dann müssen sie in identischer Reihenfolge in einem leeren Setzkasten aufgestellt werden. Genau die Hälfte kann sich Stefan Raab merken. Das reicht. 53:25.

Spiel 13: SCHNIBBELN
Matchball für Stefan Raab. Die Aufgabe: Wer kann aus einer gewissen Entfernung die meisten Bierdeckel in einen Trichter werfen. Jeder von beiden hat zehn Versuche. Stefan hat das sichere Händchen und gewinnt mit 66:25.

Quoten-Basis: alle Fernsehhaushalte Deutschlands (integriertes Fernsehpanel D + EU) Quelle: AGF / GfK Fernsehforschung / pc#tv aktuell / SevenOne Media Marketing & Research Erstellt: 06.04.2008 (vorläufig gewichtet: 05.04.2008)

Zurück zur Übersicht