Press / 2005

Monday 19 September 2005

Der "TV total Bundestag" – so wählen die jungen Zuschauer bei der "TV total Bundestagswahl"

Stefan Raab und Politik – das passt zusammen. Mit der "TV total Bundestagswahl – Wir wählen schon heute" begeisterte der Entertainer durchschnittlich 29,0 Prozent der Zuschauer zwischen 14 und 29 Jahren. Keine politische TV-Sendung erreichte in der heißen Phase des Wahlkampfes so viele junge Zuschauer. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erzielte Raabs Sendung, in der die Spitzenpolitiker Franz Müntefering (SPD), Christian Wulff (CDU), Günther Beckstein (CSU), Guido Westerwelle (FDP) und Jürgen Trittin (GRÜNE) zu Gast waren, 18,5 Prozent Marktanteil.

ProSieben-Geschäftsführer Dejan Jocic: "Mit der ‚TV total Bundestagswahl’ haben wir ein ausgesprochen junges Publikum mit einer innovativen Wahlsendung begeistern können. Das schaffen nur ProSieben und Stefan Raab. Zur nächsten Bundestagswahl werden wir dieses Konzept weiter ausbauen."

"TV total"-Land hat gewählt. Wenige Stunden vor der Bundestagswahl 2005 hat ProSieben schon ein Wahlergebnis. Nach dem Motto "Wenn der Bundestag die Wahlen vorziehen kann, können wir das schon lange!" ließ Stefan Raab am Samstag-Abend sein Publikum per Telefon-Voting wählen und präsentierte ein interessantes Ergebnis: Hätten die überwiegend jungen "TV total"-Zuschauer heute gewählt, gäbe es wohl eine Große Koalition – ein Stimmungsbarometer?

Bei der nicht repräsentativen Umfrage, der wohl größten und kurzfristigsten vor einer Bundestagswahl, sprachen sich 36,5 Prozent aller Zuschauer für die SPD aus. Die CDU lag im „TV total“-Bundesdurchschnitt bei 30,2 Prozent. Die FDP erzielte 13,7 und die GRÜNEN 8,8 Prozent. Für die Linkspartei stimmten 10,8 Prozent.

Die Sitzverteilung im „TV total“-Bundestag bei 598 Sitzen ohne Überhangsmandate: SPD: 218 Sitze, CDU:180 Sitze, FDP: 82 Sitze, GRÜNE: 53 Sitze und 64 Sitze für die Linkspartei.

Die Ergebnisse nach Bundesländern:
SPD CDU FDP GRÜNE LINKE
Bremen 43,7% 23,3% 10,2% 12,6% 12,2%
Saarland 40,0% 21,5% 10,5% 8,5% 19,5%
Mecklenburg-Vorp. 35,8% 24,8% 10,8% 6,7% 22,1%
Hamburg 37,5% 25,4% 11,5% 9,1% 16,5%
Thüringen 27,9% 25,0% 12,9% 8,0% 20,0%
Schleswig-Holstein 39,6% 31,9% 12,6% 8,9% 7,0%
Sachsen-Anhalt 30,5% 24,6% 12,2% 5,4% 27,2%
Rheinlandpfalz 39,1% 29,7% 14,7% 7,9% 8,6%
Brandenburg 32,2% 23,9% 11,2% 5,9% 26,7%
Hessen 37,0% 29,4% 15,3% 10,5% 7,8%
Berlin 35,4% 21,8% 12,3% 13,5% 17,0%
Niedersachsen 42,3% 31,1% 11,8% 8,0% 6,9%
Sachsen 25,2% 28,0% 17,1% 4,8% 24,9%
Baden-Württemberg 35,6% 31,0% 15,6% 11,5% 6,3%
Bayern 27,1% 41,5% 15,4% 9,5% 6,5%
NRW 43,4% 28,5% 13,2% 7,7% 7,2%

Unterteilung Ost/West:
SPD CDU FDP GRÜNE LINKE
Ost 30,7% 24,8% 13,1% 7,7% 23,6%
West 38,0% 31,6% 13,9% 9,1% 7,4%

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